OSFLOW- Schwingungsplattform

Die Idee

Die Idee für das neue Knochentrainingsgerät entstammt der sportwissenschaftlichen Arbeit bei der Scola-Bildungsakademie in Deutschland. Dort werden seit einem Jahrzehnt die natürlichen Haltungs- und Bewegungsprinzipien des Menschen in Verbindung mit den Ergebnissen der modernen Wissenschaft erforscht. Die innere Kampfkunst Taijiquan dient dabei als Vorlage, Medium und Trainingssystem.

So wie im alten China die Daoisten die Natur beobachteten und sich Taijiquan daraus entwickelt hat, werden zusätzlich noch die Ergebnisse der modernen Wissenschaft genutzt, um an die natürlichen Ressourcen, Kräfte und Bewegungsmuster heranzukommen. Eine dieser besagten Kräfte ist der sogenannte „Knochendruck“. Er bezeichnet das Pulsieren des piezoelektrischen Feldes in den Knochen. Mit dem Osflow wurde ein Gerät entwickelt, mit dem man gezielt Ungeübten, gleich welchen Alters, diese Urkraft wieder fühlbar und erlebbar machen kann.

Jürgen Lütke-Wenning
Erfinder des Osflow

Meine persönliche Geschichte mit Osflow

Die Intention für die Entwicklung des Osflow stammt nicht aus dem Hintergrund, ein weiteres Vibrationsgerät oder ähnliches zu entwickeln. Es war Anfang 2005, als ich mir aus völlig eigennützigem Interesse folgendes überlegte: Es müsste doch möglich sein, mit einem Gerät den „Knochendruck“ bzw. das „Knochendruckgefühl“ zu erhöhen. Mit „Knochendruck“ bezeichnen wir Taijisten das Gefühl, welches sich einstellt, wenn man die Muskulatur relativ entspannt, die Gelenke lockert und das Knochenskelett mit der Schwerkraft biomechanisch optimal in das Mittellot (in die Mitte) zur Erde ausrichtet. Ich dachte mir, das Gerät müsste eine Plattform sein, auf der man aufrecht im Taiji-Stand steht. Die Standfläche müsste kreisförmig schwingen und in Kombination mit dem „Sinken“ zur Erde in den Knochendruck soll eine Spiralbewegung bzw. -wirkung erzeugt werden, die dann wiederum den Knochendruck erhöht und somit die Standfestigkeit verbessert.

Als ich meinem Freund und Taiji-Trainingspartner Thomas Hübner, der Techniker ist, von der Idee erzählte, sagte er spontan: „Kein Problem, ich baue dir so ein Gerät!“

Gesagt, getan! Schon nach zwei Wochen war der Prototyp fertig und wir gingen mit freudiger Erwartung ans Ausprobieren. Schon nach ein paar Versuchen mit unterschiedlichen Frequenzen war klar: Es gibt nur einen kleinen Frequenzbereich, der den Körper der übenden Person in die Mitte schwingt. Die optimale Frequenz ist heute noch an allen Geräten eingestellt und bewährt sich nun schon seit 8 Jahren. Am deutlichsten zu spüren waren die unterschiedlichen Schwingungsrichtungen der Standfläche. Zuerst haben wir die Drehung rechts herum probiert. Das Gefühlserlebnis war in Ordnung, als wir jedoch auf links herum einstellten, gab es für mich unmittelbar das besondere Aha-Erlebnis! Wenn die Standfläche rechts herum schwingt, hat man das Gefühl, als ob es einen sanft nach oben drückt, also vom Boden, von der Erde weg. Wenn die Platte aber links herum schwingt, gibt es einen subjektiven spiralförmigen Sog nach unten zur Erde. Dieses Phänomen, das wir nach späteren Recherchen herausfanden, hängt vermutlich mit dem Magnetfeld der Erde und der Erdrotation zusammen. Ein weiteres besonderes Erlebnis war und ist immer noch, dass, je mehr man die Muskeln locker lässt und die Gelenke lockert, desto stärker das Gleichgewichtsgefühl wird. Es wirkt beim Osflow eine subjektive, erlebbare Kraft, die zur Mitte hin gerichtet ist, wie bei einer Spiralbewegung. Nun hatten wir also tatsächlich ein Gerät entwickelt, welches das subjektive „Knochendruckgefühl“ erhöht, die Standfestigkeit und gleichzeitig noch das Leichtigkeitsgefühl des Körpers.

Neben dem täglichen Eigentraining, Selbstversuchen und Erfahrung sammeln, stellten wir den Prototyp auch während der Taiji-Seminare bei der Scola-Bildungsakademie den Kursteilnehmern zur Verfügung. Unsere eigenen Versuchsergebnisse wurden dadurch vielfach von Taiji-Übenden, Sportlehrern und Physiotherapeuten bestätigt. Die besonderen und entscheidenden Rückmeldungen, die die Zukunft des Osflow am stärksten beeinflussten, kamen jedoch aus unserem direkten Umfeld, von Familienangehörigen, Nachbarn und Bekannten, die erst gar kein Wissen von Taiji und seinen Prinzipien hatten. Es waren darunter auch Menschen mit den typischen „Wehwehchen“, wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Wirbelsäulenproblemen usw. Immer öfter kamen Kommentare wie: „Kann es sein, dass durch den Osflow die Schmerzen weg gehen? Ich fühle mich viel wohler und entspannter…besseres Gleichgewicht… leichter…flexibler…!“

Diese Erfahrungen und Rückmeldungen nahmen wir zum Anlass, den Osflow erstmals bei einer regionalen Wirtschaftsmesse einem breiten Publikum vorzustellen. Die Feedbacks von den vielen Menschen, die in wenigen Minuten ohne jegliche Taiji-Vorerfahrung in das von uns bekannte „Knochendruckgefühl“ kamen, mit den scheinbar gegensätzlichen Prädikaten wie Leichtigkeit (Flow-Gefühl) und Standfestigkeit (Erdung) zugleich, waren nachhaltig beeindruckend. Der Großteil der Menschen, die den Osflow an dieser Messe testeten, waren positiv beeindruckt.

Das absolut positive Resümee dieser Messe war für uns, damit meine ich mich und Thomas Hübner, dessen Firma bisher den Osflow gebaut hat, und auch in Zukunft weiter bauen wird, das Startsignal, um in Serie zu gehen: Osflowkompetenzteam
Seit dem Serienstart sind nun, Ende 2014, weitere 8 Jahre vergangen, mit vielen positiven Erfahrungswerten von Anwendern, Therapeuten, Ärzten und Kliniken aus Deutschland und mittlerweile auch aus der Schweiz und Österreich.

Was mir persönlich als Erfinder des Osflow am Herzen liegt ist, dass der Osflow es vielen Menschen ermöglicht, zunächst körperlich wieder in ihre Mitte zu kommen, um ihre natürliche Haltung wieder zu finden und zu spüren, und um an ihre verborgenen Ressourcen und Potentiale zu gelangen. Die moderne Hirnforschung beweist heute jeden Tag aufs Neue, wie Körper, Gehirn, Geist und Seele über so genannte neuronale Netzwerke untrennbar miteinander in Wechselwirkung verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen. Über die regelmäßige Erfahrung der Körpermitte beim Osflow-Training hat jeder auch ohne Taiji-Vorerfahrung die Möglichkeit, auch sein inneres Gleichgewicht und Selbstgefühl bzw. Selbstbewusstsein weiter zu entwickeln bzw. zu stärken, um seine von der Natur gegebenen inneren Kräfte zu entfalten.

Das Gerät Osflow ist kein Allheilmittel und auch kein medizinisches Gerät, es kann aber genutzt werden, um sich in unserer hektischen Zeit und Welt, die von vielen Ablenkungen vom Wesentlichen geprägt ist, immer wieder in die Mitte zu zentrieren, dem Ort der Ruhe und der Kraft, mit dem klaren Blick und dem sicheren Gefühl für das wirklich Wesentliche im Leben! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude und Erfolg mit dem Osflow und Ihrer Mitte!
Herzlichst Ihr Jürgen Lütke-Wenning, Lehrtrainer für inneres Taijiquan, Physiotherapeut, Erfinder des Osflow.
Wenn Sie Fragen haben, an mich persönlich und auch zum Osflow, so kontaktieren Sie mich gerne über unser Kontaktformular.
Foto: Jürgen Lütke-Wenning.

„Suchen, das ist ein Ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem im Neuen.
Finden, das ist das völlig Neue, das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.“ Pablo Picasso

Ein Gespräch mit dem Erfinder Jürgen Lütke-Wenning. Zum Thema „Probleme mit dem Bewegungsapparat“

Das Osflow Funktionsprinzip

Viele Menschen leiden unter Muskelverspannungen und die Nerven werden dadurch gereizt.
Dies führt zu wiederkehrenden Schmerzimpulsen. Verantwortlich hierfür sind Fehlstellungen der Knochen und Gelenke. Sie befinden sich nicht in ihrer Idealposition.

Und genau hier setzt der Osflow an: Die Gravitationskraft zieht den Körper nach unten. Sie wird durch den Osflow spiraldynamisch verstärkt. Resultierend aus der Gravitationskraft, wirkt die Levitationskraft nach oben und wird proportional verstärkt. Es werden sowohl die Kräfte verstärkt, die den Körper nach unten ziehen, als auch die Kräfte, die nach oben wirken.

Die Neuausrichtung der Knochen und Gelenke in ihre zentrale Achse wird verbessert.
Der Knochendruck wird erhöht und die Stoffwechselaktivität am und im Knochen wird gesteigert.
Die Muskelverspannungen können sich mit jeder Anwendung weiter verringern.

Die Bedeutung

Os ist der lateinische Begriff für „Knochen“. Flow stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „fließen“ oder „strömen“.

Osflow vereint in seiner Bezeichnung die Festigkeit und Stabilität des Knochenskeletts mit der Dynamik des Fließgleichgewichts.

Technische Daten

Abmessungen

Länge: 800 mm
Breite: 410 mm
Höhe: 175 mm

Gewicht

13kg
Durch einen Handgriff am Gerät
Leicht zu transportieren

Interesse an einem neuen Körpergefühl ? Starten Sie noch heute mit einem gesünderen Leben.

Leistungssport

Das Gerät Osflow und die damit verbundene Philosophie ist eine absolute Weltneuheit auf dem Gesundheitsmarkt. Die Wirkungsweise und der Ansatz dieses Knochentrainingsgerätes ist bisher einzigartig und absolut neu. Die Idee und Vorlage für das Gerät stammt aus der chinesischen Kampfkunst Taijiquan und den wissenschaftlichen Forschungen der Scola-Bildungsakademie aus Deutschland die sich seit einem Jahrzehnt mit den Prinzipien der natürlichen Bewegung intensiv beschäftigt. Im Sinne eines Gewandtheitskonzepts ist der so genannte „Knochendruck“ ein Teil vom Ganzen was für die natürliche menschliche Bewegung nötig ist. Mit „Knochendruck“ wird das Piezoelektrische Feld der Knochen beschrieben welches durch mechanischen Druck verstärkt wird.

Gewandtheit nach dem Scola-System wird folgendermaßen definiert: Die Bewegung und die Kraft kommen fließend aus der Körpermitte (Schwerpunkt) des Menschen. Dafür müssen die Gelenke frei beweglich sein auch unter Krafteinfluss. Die Muskulatur braucht eine gleichmäßige gelenkstabilisierende Spannung welche die Bewegung sauber koordiniert und ermöglicht und die Gelenke auch unter höchster Spitzenbelastung trotzdem noch „frei“ hält. Der Ausdruck „frei“ ist relativ zu verstehen.

Außer den Zugkräften der Muskulatur wirken in der menschlichen Bewegung auch Druckkräfte durch die Schwerkraft bedingt und die Bodenreaktionskraft. Diese Kräfte werden bisher in der Medizin und auch im Spitzensport noch völlig unterschätzt. Hier liegen noch sehr viele Potentiale verborgen. Während Muskelkraft ganz gleich ob im aeroben oder im anaeroben Bereich sehr viel Energie verbraucht, so verbrauchen Druckkräfte und Bodenreaktionskraft nur einen Bruchteil dessen. Vorausgesetzt natürlich, der Sportler kann die Bewegungsprinzipien im Sinne der Gewandtheit in seinem Bereich umsetzen.

Das Gerät Osflow dient dazu die Knochen zu „trainieren“ damit die Gelenke frei werden und die Muskulatur sich normotonisiert auch unter Belastung. Gerade bei Spitzensportlern mit einseitiger Belastung sind viele muskuläre Dysbalancen vorhanden. Dadurch steigt das Verletzungsrisiko und die Effizienz ist relativ gering abgesehen von den möglichen Potentialen. Ein begleitendes Training mit dem Osflow und dem entsprechenden Wissen die Prinzipien nach dem Scola-System umzusetzen könnte zum Einen eine deutliche verbesserte Regeneration nach der Trainings- oder Wettkampfbelastung und auch in Verletzungspausen bedeuten. Zum anderen eine erhebliche Leistungssteigerung von Kraft, Koordination und Stabilität im Sinne der Gewandtheit nach dem Scola-System.

Die Trainings- bzw. Übungszeiten sind dabei im Gegensatz zu dem Disziplin spezifischen Training äußerst gering. 3- 5 Minuten vor der eigentlichen Trainingseinheit und auch danach,

ggf. auch zwischendurch, sind ausreichend um die „Knochenkraft“ zu aktivieren.
Wichtig ist, daß der Sportler das Osflow-Prinzip in seine Bewegungsabläufe integriert und dadurch die Qualität nachhaltig erhöht.

Der Osflow unterscheidet sich grundsätzlich von den bekannten Vibrationsgeräten. Die Vibrationsgeräte zielen direkt auf die Muskulatur und in erster Linie werden sie zur Kräftigung der Muskulatur eingesetzt.

Das Gerät Osflow wirkt auf den Organismus des Übenden mit einer zentripetal zur Mitte gerichteten Kraft. Dieses Prinzip bewirkt eine Zentrierung der Gelenke und des gesamten Skelettsystems in die Mitte und einer optimalen biomechanischen Ausrichtung mit der Schwerkraft. Durch den erhöhten „Knochendruck“ bzw. das verstärkte Pulsieren des Piezoelektrischen Feldes in den Knochen werden reflektorisch die gelenkumgebenden Muskeln normotonisiert.
Es geht also um die Wohlspannung! Aus der Wohlspannung heraus kann die Muskulatur sich entspannen oder auch sehr schnell Kraft entwickeln. Die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt erheblich zu.

Muskulatur die einen ungleichmäßigen, meistens erhöhten Tonus hat arbeitet relativ langsam, uneffizient und das Verletzungsrisiko ist sehr hoch weil das System immer mehr grenzwertig ausgereizt wird.

Wenn der Sportler lernt, die natürlichen Haltungs- und Bewegungsprinzipien des Menschen in seiner sportlichen Disziplin optimal zu integrieren, so wird er sich ungeahnte Potentiale erschließen im Bezug auf Effizienz, Kraftentwicklung, Schnelligkeit und Regeneration, bei gleichzeitig sinkendem Verletzungsrisiko.

Die Integration des Osflow in das tägliche Training nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und hilft dem Sportler die Wahrnehmung zu vertiefen für die Wohlspannung, Zentrierung bzw. die natürlichen Haltungs- und Bewegungsprinzipien.

Der Osflow kommt dabei vor, während und oder auch nach dem Training zum Einsatz weil die Mitte bzw. die Wohlspannung zur Vorbereitung, Aktivierung und auch der Regeneration und Rehabilitation dient.